Täglich entstehen neue Ideen, Projekte oder Initiativen rund um Think Blue. An dieser Stelle möchten wir Dir einzelne davon vorstellen und Dir Gelegenheit bieten, Dich über diese Ideen etwas näher zu informieren. Genauso freuen wir uns aber auch über Dein Feedback.
Volkswagen kürt internationalen Spritsparmeister auf IAA
Der Sieg bei der „Think Blue. World Championship 2011.“ geht an Gilbert Plank aus Österreich. Der Gewinner setzte sich in der Endausscheidung gegen Konkurrenten aus neun Ländern durch. Er legte eine 632 Kilometer lange Strecke mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch zurück. Auf der Pressekonferenz der Marke Volkswagen auf der IAA wurde er für seine Leistung geehrt. Der Gewinner benötigte mit dem Golf BlueMotion trotz beladenem Kofferraum und weiterer drei Fahrgäste lediglich 3,75 Liter Sprit auf 100km.
Der Wettbewerb ist Teil der „Think Blue." Initiative von Volkswagen zu ökologischem Verhalten im Alltag. Volkswagen will weltweit bis 2018 der ökologisch und ökonomisch führende Automobilhersteller werden und thematisiert mit „Think Blue." weltweit Ideen zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Auf der IAA stellte Volkswagen sein Spektrum an spritsparenden Technologien und Modellen vor: unter anderem den neuen City-Spezialisten up! in einer rein elektrischen und einer erdgasbetriebenen Variante sowie die Volkswagen BlueMotion Flotte.
Weltweit haben sich in diesem Jahr über 4.000 Personen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Spanien, Portugal, Schweden, China, Japan und Australien an den Volkswagen Spritsparmeisterschaften beteiligt. Die Wettbewerbsstrecke des internationalen Finales führte die Teilnehmer von Berlin über Dresden nach Frankfurt zur IAA. Auf den Zwischenstationen hatten die Teilnehmer weitere Prüfungen rund um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit zu absolvieren, um „Think Blue." auch außerhalb des Autos erlebbar zu machen.
Die Teilnehmer waren im besonders spritsparenden Golf BlueMotion unterwegs. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit einem verbrauchsoptimierten 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet und verfügt serienmäßig unter anderem über rollwiderstandsoptimierte Leichtmetallräder sowie ein Start-Stopp-System mit Bremsenergie-Rückgewinnung. Der durchschnittliche Verbrauch (NEFZ) liegt bei rund 3,8 l /100 km und der CO2-Ausstoß beträgt 99g/km.
Präsentation des Dancemobs auf der Ideenexpo in Hannover
Hallo,
am 2. September durften wir, das Dancemob-Team, unser Projekt auf der Ideenexpo in Hannover vorstellen.
Mario, verantwortlich im Team für die Programmierung, und ich reisten bereits am Vortag an und erkundeten Hannover. Am nächsten Morgen fuhren wir zu dem Messegelände und waren auf den ersten Blick von der Ideenexpo begeistert. Denn es gab viele Stände bei denen man selbst aktiv mitmachen konnte oder die einen mit zukunftsweisender Technik in Staunen versetzten.
Auch das Thema Nachhaltigkeit wurde von vielen Ausstellern spielerisch integriert oder toll in Szene gesetzt.
Think Blue. war ebenfalls mit einem beeindruckenden Stand vertreten. Dort trafen wir zum ersten Mal die anderen Gewinner des Wettbewerbs und den Testfahrer des Golf Blue-e-Motion.
Nach einer Kennenlernrunde gingen auch schon die ersten Vorstellungen auf der Ideenbühne los.
Unsere Präsentation war auf 14.00 Uhr terminiert. Nach einer kurzen Einleitung und Vorstellung von Think Blue. durch Stefan aus dem Think Blue.-Team kamen wir an die Reihe. Mittels einer Prezi-Präsentation stellten wir unser Konzept, das Team und die Möglichkeiten zum Mitmachen vor.
Die Ideenexpo bot uns eine tolle Möglichkeit den Dancemob der Öffentlichkeit vorzustellen und auch Übung bei der Präsentation vor Publikum zu bekommen.
Ein herzliches Dankeschön an das Team von Think Blue. für die Einladung.
Christian
P.S.: weitere Fotos und Infos auf: http://www.facebook.com/dancemob.org
Der Golf Blue-e-motion im Familienalltag
Eine der für mich entscheidenden Fragen war, ob sich unser Familienalltag mit dem E-Golf bewältigen lässt. In den ersten Wochen habe ich mich viel mit der Fahrweise und den Funktionen des E-Golfs beschäftigt und in diesem Blog darüber berichtet. An die wenigen Dinge, die im E-Golf grundsätzlich anders sind, als in Autos mit einem Verbrennungsmotor, habe ich mich schnell gewöhnt. Das heißt jedoch nicht, dass es langweilig wird. Nach wie vor macht es mir viel Spaß, den E-Golf auf Berlins Straßen zu bewegen. Entspannung auf hohem Niveau durch ein besonderes Fahrgefühl, Fahrspaß in der Stadt - ohne schlechtes Gewissen, Bremsenergierückgewinnung – wodurch mir bremsen nicht den Spaß verdirbt, zu Hause tanken - egal wann. Doch mein Leben besteht nicht nur aus Arbeitswegen. Mit der gesamten Familie mobil zu sein, stellt andere Anforderung an ein Auto.
Beispiel Familieneinkauf (an alles denken - alles bekommen - alles sicher transportieren)
Diese logistische Herausforderung muss ich mit meinem Auto bewältigen können. Also ließen ich es auf einen Praxistest ankommen. Der Einkaufszettel für den Wocheneinkauf ist geschrieben. Die Kinder sollten mit, weshalb der Einkauf komplett im Kofferraum vom E-Golf untergebracht werden musste. Der Boden des Kofferraums ist etwas höher, weil darunter ein Teil der Batterien verbaut ist. Auch wenn dadurch weniger Platz zur Verfügung steht, reichte er für meinen Einkauf aus. Wichtig waren mir besonderes die Getränkekisten. Offenbar kaufen auch VW-Ingenieure Mehrwegflaschen in Kisten und kannten daher die erforderliche Höhe im Kofferraum. Auch der Rest ließ sich verstauen, ohne dass etwas gequetscht oder beschädigt wurde - Test bestanden. Und weil es so gut lief, wurde der Praxistest 2 auch gleich angegangen.
Beispiel Wochenendausflug
„Zelten mit zwei Kindern im Berliner Umland“ war geplant. Obwohl rechnerisch die Reichweite im Rahmen des Möglichen lag, war ich zunächst ein bisschen skeptisch. Deutlich über 50 KM hin und wieder zurück, wären in der Stadt gar kein Thema - aber über die Autobahn mit Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h? Der Familienrat tagte, wobei die Entscheidung schnell gefunden war. Mein Sohn hatte seinem Freund schon so viel über den E-Golf erzählt, dass sie sich die Fahrt im E-Golf auf gar keinen Fall entgehen lassen wollten. Also ging es an die zweite Herausforderung - das Gepäck verstauen. Ich fühlte mich, als müsste ich Gepäck für eine ganze Woche transportieren. Die Kinder fieberten der Nacht im Zelt entgegen, ich der ersten langen Autobahnfahrt im E-Golf. Das Gepäck war verstaut, wir konnten start. Auf der Autobahn ließ ich die linke Spur links liegen. Am Ziel sind wir entspannt angekommen, mit Batterien bei 59%. Nach einer spannenden Nacht ging es abends wieder zurück nach Hause. Geschafft - auch dieser Test ist bestanden. Batterien bei 19%. Wenn es weiter gehen soll, muss unterwegs geladen werden. Wie das geht, werde ich ausprobieren und darüber berichten.
Think Blue. Spritsparathon 2011 - der Sieger steht fest!
Die Sieger des Think Blue. Spritsparathon 2011 heißen Hans und Felix Stadler und kommen aus Freising in Bayern. Bei dem am 20.08.2011 durchgeführten Wettbewerb konnten sie sich in der Gesamtwertung gegenüber den anderen elf Teams durchsetzen.
Sie fuhren die Strecke von Wolfsburg nach Berlin mit einem überzeugend geringen Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich 3,3l / 100km und meisterten zusätzlich die Prüfungen rund um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Siegerprämie ist ein sparsamer Golf BlueMotion sowie ein Startplatz beim internationalen Finale im September.
Neben der spritsparsamen Fahrt wurden den Teilnehmern weitere Aufgaben gestellt. Beispielsweise mussten saisonale Obst- und Gemüsesorten der Jahreszeit zugeordnet oder Energie mit einem Wasserrad erzeugt werden, um damit eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen.
Insgesamt haben sich in diesem Jahr rund 2.800 Personen aus ganz Deutschland am Think Blue. Spritsparathon beteiligt. Um sich für das Finale zu qualifizieren, mussten die Teilnehmer unter anderem einen CO2-Spartipp abgeben, ein Nachhaltigkeits-Quiz bestehen und eine Fahrt in einem Golf BlueMotion absolvieren.
Wer bremst gewinnt, zumindest mit dem Golf Blue-e-motion!
Bremsen ist beim E-Golf eine Besonderheit. Nicht auf den ersten Blick, aber auf den Zweiten. Bei herkömmlichen Autos wird beim Bremsen die Energie in Wärme umgewandelt und ungenutzt an die Umgebung abgegeben. Gerade im Stadtverkehr passiert es mir häufiger, dass eine Ampel genau vor mir auf rot schaltet obwohl ich gerade erst beschleunigt habe. Das macht sich auf Dauer auch im Durchschnittsverbrauch bemerkbar. Beim E-Golf habe ich schnell gemerkt, dass sich diese Situationen weniger stark auf den Verbrauch auswirken. Das kommt von der Rekuperation. Technisch weniger vorbelasteten Lesern, wird es so gehen wie mir: Bremsenergierückgewinnung ist verständlicher. Dabei bremst der Motor den E-Golf, wobei Energie zurück in die Akkus fließt. Vom Prinzip und Gefühl her so, als würden an einem Fahrrad 10 Dynamos einen Akku laden. Die Entwickler haben dem E-Golf gleich drei Möglichkeiten eingebaut, die Rekuperation zu nutzen. Trete ich das Bremspedal, bremst der E-Golf wie ich es von anderen Autos gewöhnt bin. Tatsächlich bremst aber zunächst der Motor, wobei Energie zurückgewonnen wird. Die herkömmlichen Bremsen greifen erst, wenn die Kapazität dieser „Motorbremse“ ausgeschöpft ist. Merken tue ich davon nichts. Nur die Energieverbrauchsanzeige bewegt sich in den grünen Bereich unter null – Energie fließt in die Akkus.
Wenn ich vorausschauend fahre, kann ich auch ganz ohne das Bremspedal anhalten. Dazu wähle ich die Fahrstufe „B“. Dann verzögert der E-Golf, sobald ich den Fuß vom Fahrpedal „loslasse“. Das geht sogar bis zum Stillstand, wenn man ausreichend Strecke zur Verfügung hat. Diese Fahrweise finde ich besonders gut, wenn permanenter "stopp and go" herrscht. Das gilt genauso für die dritte Möglichkeit. Dem E-Golf wurden zwei Schaltwippen hinter dem Lenkrad spendiert. Damit kann ich in der Fahrstufe „D“ die „Motorbremse“ in drei Stufen zu oder wegschalten. Während ich meinen Fuß wieder entspannt beim Fahrpedal lasse, regele ich die „Motorbremse“ mit den Wippen zunächst schwach, dann stärker und komme schließlich zum Stillstand. Das mitunter häufige hin und herwechseln der Fußposition entfällt bei beiden Optionen. Es ist auch ein nettes „Spiel“, den E-Golf mit diesen drei Stufen passgenau und ganz sanft an einer Ampel anzuhalten. Natürlich bin ich dabei immer bremsbereit.
Immer wenn der E-Golf bremst, wird Energie zurückgewonnen, die sonst verloren wäre. Ich schätze, dass circa 75% der Energie zurückgewonnen werden können. Jede der gebotenen Möglichkeit hat ihre Vorzüge – je nach Fahrsituation. Eine sinnvolle und angenehme Technik, welche ich –weil ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe- bei meinem Auto richtig vermisse.
Demnächst werde ich berichten, wie alltagstauglich der E-Golf ist. Ein Familienausflug und der Familieneinkauf stehen an.